Mond ... und Komet Nakamura-Nishimura-Machholz (1994m)

16. 8. 1994, Mistelbach

Der Mond hatte das Erste Viertel knapp hinter sich, dazu war der Himmel mit feinsten Schleierwolken überzogen. Nicht die besten Bedingungen. Meine Cousine war zu Besuch, und ihr Kleiner wollte mal durch mein Teleskop gucken. So stellte ich halt mein 6" f/10 Mak um etwa 22 Uhr MESZ hinter dem Haus auf.

Für den Kleinen gab es den Mond bei 50x und 75x, ich hatte einen Grünfilter drinnen, damit der Mond nicht so blenden möge. 

Auch Saturn zeigte ich noch her. Ich musste aber die Vergrößerung bei 150x belassen, mehr war dem Seeing nicht abzutrotzen.

h und χ Persei gab an dem aufgehellten, matten Himmel nicht viel her.

Zwischendurch machte ich mich an die Suche nach dem Komet Nakamura-Nishimura-Machholz (1994m). Der Komet bildete mit ρ und σ Cas ein etwa gleichseitiges Dreieck. Die Helligkeit war mit etwa 7.8 mag angegeben. Mein Eindruck von diesem Komet: äußerst schwach, kaum auszunehmen, nur indirekt, bei leichter Bewegung des Teleskops. Sicher auch den Umständen geschuldet.

Ich hielt nun noch auf M31 drauf, mit den Begleitgalaxien M32 und M110 (NGC 205). Obwohl NGC 205 mit 9 mag angegeben ist, war diese kleine Galaxie fast deutlicher sichtbar als M32. M31 war natürlich kein Vergleich mit dem Anblick letztens auf dem Brentenriegel.

Howdii